Rangiroa – Hundebande

In Ohotu (550 Einw.), der kleinen Ortschaft beim Tiputa Pass, befinden sich auf der Straße (450 Meter) vom Dock bis zum Parkplatz beim Pass immer zahlreiche Hunde, etwa 30 aufwärts, die zwar irgendwie jemanden gehören, aber doch frei herum laufen können. Dies nützen wir schon seit drei Jahren schamlos aus, um zu Hundekontakten zu kommen. Seit Othello, unser langjähriger Bordhund 2018 ein Seebegräbnis vor Raiatea bekam, kämpfen wir damit uns wieder einen Hund anzuschaffen. Bis jetzt sind wir noch standhaft. Diese Standhaftigkeit wird uns erleichtert, da es immer wieder Hunde gibt, sei es in den Gesellschaftsinseln oder hier in den Tuamotus, die am Wegesrand ihr Dasein fristen.

Meistens haben wir immer ein Leckerlie dabei, manchmal gibt es sogar die Reste von Hühnerkeulen für „unsere“ Doggies. Es ist immer wieder interessant deren Rudelverhalten zu beobachten. Streitseligkeiten finden nur ganz selten statt, selbst beim Fressen wird brav gewartet, bis derjenige an der Reihe ist. Im Gegenzug lassen sie sich von uns streicheln, auch wenn wir mal ohne Futter unterwegs sind, werden wir von ihnen erkannt und freudig, aber natürlich auch etwas hoffnungsvoll, begleitet.

Leider haben die Menschen hier sehr wenig Geld über um ihre Tiere sterilisieren zu lassen. Eine Überpopulation lässt sich leider nicht von der Hand weisen und wäre mit etwas Geld und Sterilisationsaktionen gut in den Griff zu bekommen. Auf Tahiti gibt es schon vereinzelt Projekte in diese Richtung.

Was sonst noch die Tage passiert ist: Am ersten Arbeitstag im neuen Jahr fuhr die Gendarmerie den Ankerplatz ab um Müllgebühren zu kassieren. Wir bezahlten für eine Woche 2500 XPF(21€). In der nächsten Woche kam niemand mehr vorbei. Der Vulkan auf Hunga Tonga-Hunga Haʻapai ist ausgebrochen. Trotz einer Tsunami Warnung war hier nichts zu spüren.

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