Toau – Anse Amyot – Tuamotus

40 Seemeilen von Rotoava im Nordosten Fakaravas sind es in die Anse Amyot im Norden Toau`s. Im Mai 2017 waren wir zuletzt hier, allerdings nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Apataki. Diesmal haben wir dafür mehr Zeit eingeplant. Vorweg genommen, es hat sich absolut gelohnt. Mittlerweile gibt es hier 11 Bojen zum Festmachen gegen eine geringe Gebühr von 500 XPF am Tag. Dies sind 4,2 €. Ein ausgesprochen fairer Preis. Mit uns liegen hier noch fünf weitere Segler. Bezahlt wird an Land bei Gaston und Valerie. Da wir gerade am Osterwochende ankamen, zogen wir zweimal unverrichteter Dinge ab, weil niemand an Land war. Dafür machten wir schon am Dinghysteg mit ihren beiden Hunden Bekanntschaft, die uns auch gleich bei einer Wanderung entlang zum Außenriff begleiteten. An der Nordseite des Bojenfeldes liegt ein teilweise versunkener Trimaran. Wieder mal ein trauriger Anblick.

Heute sind wir mit dem Dinghy zum Schnorcheln in den südlichen Teil des Passes gefahren. Ein Traum, unzählige Korallenstöcke unterschiedlichster Form, viele Fische, Drückerfische stattlich in Größe als auch Anzahl. Müränen versteckt und freischwimmend, Trompetenfische in großer Zahl und beeindruckender Größe, Barsche und viele bunte Fischis, die wir hier erstmalig sahen.

Natürlich gab es auch den einen oder anderen Schwarzspitzenriffhai, ebenso graue Riffhaie. Hier kommen Unterwasserenthusiasten auf ihre Kosten, tagelang, wenn nicht sogar wochenlang. Ein Spot, der zum Wiederkommen einlädt.

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