{"id":308,"date":"2014-04-06T01:25:00","date_gmt":"2014-04-05T23:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sagitta.at\/?p=308"},"modified":"2021-04-06T01:26:39","modified_gmt":"2021-04-05T23:26:39","slug":"dominikanische-republik-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sagitta.at\/index.php\/2014\/04\/06\/dominikanische-republik-2014\/","title":{"rendered":"Dominikanische Republik 2014"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Nach 74 Stunden von St.Martin kommend,<br>erreichten wir in den fr\u00fchen Morgenstunden unseren<br>ersten Ankerplatz bei der Insel Saona. Die K\u00fcstenlinie war geschm\u00fcckt mit<br>Palmenw\u00e4ldern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Othello konnte endlich wieder an Land und geno\u00df es m\u00f6glichst viele<br>Palmen als die &#8222;seinen&#8220; zu markieren. Mittlerweile hat er ja schon weltweit<br>ein riesiges Gebiet friedlich annekdiert.<br>Nach ein paar Minuten an Land hatten wir dann<br>auch schon Kontakt mit der B\u00fcrokratie. Ein Marina<br>Guerra O\ufb03cer (K\u00fcstenwache) kam auf seinem Moped um nach dem woher<br>und wohin zu fragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Nein, wir k\u00f6nnen die kommende Nacht nicht hier bleiben und m\u00fcssen<br>zur Immigration einklarieren. Ja, wissen wir, aber man kann`s doch mal<br>versuchen. War aber sehr nett und entspannt. Das kennen wir auch schon<br>mal anders. Unter Segel weiter nach Bayahibe, wo auch die<br>Aus\ufb02ugskats wieder zur\u00fcck m\u00fcssen, die gegen Mittag im Minutentakt hier<br>eintre\ufb00en. Dort ist es sehr rollig, wir bleiben aber trotzdem eine Nacht, da<br>wir doch einiges an Schlaf nachzuholen haben. Zum einklarieren haben wir<br>aber noch keine Lust. Fr\u00fchmorgens des n\u00e4chsten Tages motoren wir dann<br>zur Marina Casa de Campo, wo wir vom Marinadinghy zum Treibsto\ufb00dock<br>geleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Beh\u00f6rden werden f\u00fcr uns organisiert und nach 2 Stunden tre\ufb00en 7<br>Beamte teils in Uniform, teils in Zivil bei uns an Bord ein. Im Cockpit sitzend<br>werden in freundlicher Atmosph\u00e4re die Papier ausgef\u00fcllt, 103 US $ an<br>Geb\u00fchren bezahlt, 2 Flaschen Wodka und 2 Schachteln Marlboro wechseln<br>die Seite. Eine dritte Flasche Wodka wird dann von mir als ungesund<br>abgelehnt. Man soll`s ja nicht \u00fcbertreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In der Marina Zar Par w\u00fcrde diese Prozedur 180 US $ kosten. Vor<br>einem Jahr wollten sie dort nur 100 US $. Die In\ufb02ation soll ja ganz b\u00f6se<br>wuchern. Also besser einklarieren in Casa de Campo. Neben der Marina<br>kann man kostenfrei ankern und die Marinaeinrichtungen umsonst<br>mitben\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Insel Catalina ist ebenfalls ein beliebtes<br>Aus\ufb02ugsziel und auch Kreuzfahrtschi\ufb00destination. Wir ankern abseits von<br>4 Aus\ufb02ugskatamaren auf der Ostseite der Insel. Othello kann nach<br>Herzenslust den Strand auf und ab laufen, mu\u00df dabei zwar ein bi\u00dfchen<br>dem M\u00fcll ausweichen, der leider etwas das Paradies tr\u00fcbt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Da wir dann am Nachmittag genug vom Geschaukel haben, schauen<br>wir mal auf die andere Seite, wo auch die Costa Magica, ein Kreuzfahrer<br>liegt. Sch\u00f6ner Strand, wahrscheinlich kein M\u00fcll, daf\u00fcr unfassbare, nicht<br>gez\u00e4hlte 1000 Leute in Liegest\u00fchlen die auf &#8222;Ihr Schi\ufb00&#8220; blicken. Kreuzfahrer<br>und auch Charter\ufb02ieger, wie w\u00e4re die Welt wohl ohne diese<br>Errungenschaften der &#8222;Zivilisation&#8220;?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Nacht wollen wir dann<br>im Cumayasa River verbringen. Bei der Einfahrt wie empfohlen auf der<br>linken Seite gehalten, erreichen wir den Ankerplatz direkt vor der Marina<br>Guerra Station.<br>Mit der Crew des britischen Nachbarschi\ufb00es &#8222;Running<br>Tide&#8220; unternehmen wir eine Flu\u00dftour mit unserem Dinghy. Ges\u00e4umt von<br>gep\ufb02egten H\u00e4usern der eindeutig reicheren Bev\u00f6lkerungsschicht fahren wir<br>ca. 2 km hinauf. Sehr ruhig hier. Keine Ansiedelung, keine Restaurants oder<br>Bars. Mangrovenges\u00e4umt aber \u00fcberraschenderweise ohne Moskitos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Um 21:00 klopft es an unserer Bordwand, ein Beamter in Zivil der<br>Marina Guerra, die tags\u00fcber nicht zu erreichen war, will unser Despacho<br>(Fahrerlaubnis) sehen. Oh, gro\u00dfes Problem. Unser Despacho ist f\u00fcr Boca<br>Chica und hier ist Cumayasa! 1 Schachtel Marlboro und 5 US$ wechseln den<br>Besitzer, wir machen einen Termin f\u00fcr n\u00e4chsten Morgen aus und<br>bekommen dort ein neues Despacho von Cumayasa nach Boca Chica<br>kostenfrei. Problem gel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Einfahrt in die Marina Zar Par bei Boca Chica kenne ich ja schon<br>aus dem Vorjahr. Nach der letzten Boje werden wir schon vom Marinaboot<br>geleitet. Rigo, der Dockmaster geleitet uns zur Festmacherboje vor der<br>Marina. Diesmal sind um einiges mehr Schi\ufb00e hier als 2013. F\u00fcr die Nacht<br>verlangt die Marina 19 US$ an der Boje, 55 US$ f\u00fcr Sagitta am Dock.<br>Gesch\u00fctzt hinter einem Ri\ufb00 be\ufb01ndet sich die Badewanne die am<br>Wochenende von den Haupst\u00e4dtern bev\u00f6lkert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Einkauf im 10 MInuten entfernten OLE Supermarkt wird durch<br>den Gratisshuttle der Marina um 10 Uhr erleichtert. Endlich einmal Preise<br>die man als g\u00fcnstig bezeichnen kann. Auswahl<br>wie daheim. Nach einem Mindesteinkauf pro Person von 2000 Pesos<br>(zwecks gratis R\u00fccktransport) bringt uns dann der Supermarkt Van wieder in<br>die Marina.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dort gibt es 3 Waschmaschinen und 2 Trockner. Die 20 kg<br>Maschine kostet 4 US$. Sehr g\u00fcnstig also. Othello \ufb01ndet vor der Marina ein<br>brauchbares Gassipl\u00e4tzchen sowie viele, \u00fcberraschend entspannte<br>Stra\u00dfenhunde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Als Eva, Thomas und Tim aus Wien mit Condor in Santo Domingo<br>ankamen, mu\u00dfte ich sie ja in der Crewliste eintragen lassen. Das B\u00fcro der<br>Immigration be\ufb01ndet sich in der Marina.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am Morgen der Abfahrt aus der Marina stellt sich heraus, dass wir<br>f\u00fcr`s Despacho noch ans Tankpier anlegen m\u00fcssen und ein Beamter der<br>Marina Guerra uns einen Besuch abstattet. Dieser stellt fest, dass die<br>Immigrationso\ufb03cer zwar die 3 auf einem Zettel eintrugen, allerdings<br>m\u00fcssen alle 5 auf einer Liste stehen. Dabei sah ich mir den Ausdruck<br>genauer an. Lambrini ist zur \u00f6sterreicherin geworden. Ich wurde<br>\u00fcberhaupt zu Erwin \u00f6sterreicher ernannt und komme aus Australien.<br>Unfassbar, aber wie vieles in diesem Land nicht wirklich ein Problem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der in voller Tarnuniform erschienene Beamte der Marina Guerra<br>kommt nach 10 Minuten wieder mit dem Despacho, diesmal<br>ordnungsgem\u00e4\u00df ausgef\u00fcllt. Daf\u00fcr bekommt er die hier obligatorischen 5<br>US$ und wollte uns auch noch beim Ablegen behil\ufb02ich sein. Ein bissl<br>umst\u00e4ndlich halt, aber immer freundlich diese Beamten der<br>Dominikanischen Republik. Rigo, der freundliche Dockmaster mit dem wir<br>immer unseren Wei\u00dfwein teilen, war auch dabei sehr behil\ufb02ich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Abends vor der Insel Catalina vor Anker liegend, fanden wir einen Weg<br>mit dem Dinghy durch die vorgelagerten Ri\ufb00e und Tim konnte endlich seine<br>Sandwerkzeuge im karibischen Sand ausprobieren. Ein sehr sch\u00f6ner Platz,<br>der vor allem wenn kein Kreuzfahrtschi\ufb00 vor Anker liegt, sehr viel Ruhe<br>ausstrahlt. Dieses Gl\u00fcck hatten wir diesmal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Leider war dann die Nacht ziemlich durchschaukelt, wir sind es ja<br>gew\u00f6hnt, aber Eva und Thomas konnten leider nur sehr wenig Schlaf<br>\ufb01nden. Tim dagegen war es in dieser Nacht egal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag motorten wir dann zum Ankerplatz bei der Marina<br>Casa de Campo. Neben uns noch 2 andere Segler. Die Marina hat zwar<br>genug Pl\u00e4tze frei, aber diese werden aus uns nicht bekannten<br>Gr\u00fcnden nicht f\u00fcr Tageslieger vermietet. Spielt keine Rolle.<br>Wir liegen auch hier sehr ruhig und k\u00f6nnen alle Einrichtungen wie Dinghydock<br>oder Toiletten gratis nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Abendessen an der Restaurantmeile beim Asiaten h\u00e4tten wir uns<br>besser gschenkt. Teuer und schlecht, aber wie alles hier auf nobel getrimmt.<br>Presidente Bier 0,33 z. Bsp. um 6 US$.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Thomas entdeckte in einer Boutique eine Badeshort um 230 US$.<br>Eine Cafeteria verkauft Nespresso Kapseln das St\u00fcck um 1 US$.<br>Das Traumziel von Nestle ist hier bereits erreicht!<\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div><p id=\"pvc_stats_308\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"308\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon small\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.sagitta.at\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p><div class=\"pvc_clear\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 74 Stunden von St.Martin kommend,erreichten wir in den fr\u00fchen Morgenstunden unserenersten Ankerplatz bei der Insel Saona. 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