Martinique nach Dominica, Juni 2012

Nach 3 Monaten in Österreich hat mich die Karibik wieder! Diesmal bin ich als Opa zurückgekommen!

Mein Enkel Tim


Die Anreise via Paris hat es uns ermöglicht endlich einmal die Stadt selbst zu besichtigen. Othello war natürlich auch mit dabei, bei unserer Fahrt mit der Bahn in die City. Haben sehr viele Sehenswürdigkeiten kurz angerissen und einen ersten Eindruck über diese tolle Stadt gewonnen.

Othello vor Notre Dame

Ist auf jeden Fall mal eine Woche wert. Aber ohne Auto, denn der Verkehr ist sehr heftig hier.

Nein, das ist nicht nur Othello`s Gepäck

Vom Hotel zum Flughafen haben wir leider meine Harpune im Taxi vergessen. Flughafenwechsel mit dem Bus der Air France nach Orly. Kosten pro Person 20 €, Fahrtdauer auf Grund des starken Verkehrs 1:30 h.
Mit Air Caraibes ging es in 8:20 nach Fort de France. Sehr angenehmer Flug, da Stephan und ich jeweils 3 Sitze für uns zur Verfügung hatten.

In Fort de France holte uns Gabi ab und brachte uns für 45 € in die Marina. Das Taxi würde 90 € kosten. Sagitta hat brav auf uns in der Marina von Le Marin gewartet. Nach Schiff reinigen,Tanks füllen, einkaufen usw.,legten wir dann am 3 Juni ab.

Wir verholten uns in die Bucht von St. Anne.

Danach in die Grande Anse für 2 Tage und weiter nach St. Pierre. Von da aus machten wir eine 4 stündige Wanderung zum Canal des Esclaves. Einen von Sklaven errichteten, offenen Wasserkanal, auf dessen Mauer man durch den Regenwald spaziert.

Von St. Pierre waren es dann 55 NM nach Portsmouth in Dominica. Super segeln mit teilweise über 9 Knoten bei 22 Knoten Halbwind. Wir hatten sogar einen Doppelbiß, 2 Mahi-Mahi von jeweils rund 3 kg.

Einklarieren verläuft hier auf Dominica sehr relaxed. Ein und Aus für 14 Tage. Kosten 4 US$.

 

 


Albert war auch diesmal wieder unser Boatsboy, so hatten wir vor den Anderen einigermaßen Ruhe.
Dani, dagegen einer den man meiden sollte. Er kommt im Dinghi ohne Motor, erzählt das Blaue vom Himmel, hält sich an keine Abmachungen und hat unser Dinghi, als es am Steg von Big Papa hing, entwendet um Obst auszuliefern. Daraufhin zur Rede gestellt, meinte er nur, er habe schon einige Leute erschossen und wir sollen aufpassen was wir sagen. Haha. Von anderen hörten wir, dass er vom Crack ziemlich vereinnahmt sei. Ungefährlich zwar, aber absolut dubios. Hat auch von anderen Seglern für Bojen kassiert, die ihn gar nichts angehen.So ist das halt hier. Die Ehrlichen kommen durch solch zwielichtigen Typen dann ebenfalls in den Genuß seines schlechten Rufes.

Wir haben uns dann für einen Tag ein Auto ausgeliehen und damit den tropischen Nordteil Dominicas erkundet. Linksverkehr. Kosten 47 € plus Benzin. Liter Benzin kostet 1,35 €!!! In Martinique 1,6 €.

Unglaublich tolle tropische Vegetation. WIr fanden auch ein Restaurant, wo wir uns nach dem Essen in der Bambushollywoodschaukel am Strand erholen durften. Denn das Leben in der Karibik ist kein Honiglecken! :-)

Das Kilo Fisch 16 EC$, also 5€. Auch nicht billig. Einkaufen sollte man tunlichst auf den französichen Inseln. Hier bekommt man gerade mal das Nötigste. Es gibt auch eine US amerikansiche Universität hier in Portsmouth. Ross Medical school. Die Studenten feierten letzte Nacht eine geschlossene Technoparty bei Big Papa. Aber wir waren auch dabei.Hehe.Schlechte Cocktails und Erstsemestrige ließen uns dann allerdings bald den Rückzug aufs Schiff antreten.

Wäsche kann man um 25 EC$ waschen lassen. Sie kommt dann trocken und zusammengelegt retour. Local food ( Huhn mit Reis oder Salat) gibt es um 7 €. Männerfriseur mit Bart schneiden 12 €.


Albert, unser Boatsboy lebt in einer Hütte am Rande des Sumpfgebiets. Er erzählte uns, dass sich einige Boas dort aufhalten. Eine hatte er des Nachts mal  gesehen und sie auf 4,5 m geschätzt. Erfreut holte er darauf seine Tochter aus dem Haus und ließ sie die Boa streicheln. So ist das Leben am Rande der Wildnis.

Wir werden jetzt morgen unsere Wassertanks noch am Kreuzfahrersteg füllen und uns danach auf den Weg Richtung Martinique machen.