Revierinfo - La Graciosa


September- Oktober 2011

La Graciosa:

Ankerbucht Francesca vom Montana Amarilla

Entgegen mancher Gerüchte muß man sich nirgends anmelden um vor Anker zu liegen.
Von der Ankerbucht Francesca benötigt man ca. 35 Minuten zu Fuß nach Caleta del Sebo, der Inselhauptstadt. Ungefähr die gleiche Zeit um den Montana Amarilla zu erklimmen. Das ist der Vulkankegel direkt bei der Ankerbucht Francesca. 179 m hoch.

Montana Amarilla

Von dort oben hat man einen tollen Rundumblick. Das letzte Stück ist recht steil und führt über loses Gestein. Also gute Schuhe anziehen. Wer Stöcke hat, mitnehmen. Sind sehr hilfreich, vor allem Bergab. Man kann auch querfeldein auf die andere Seite der Insel gelangen. Dort gibt es bei Niedrigwasser kleine Poolbecken im schwarzen Lavagestein. Kamera mitnehmen.

Die Nordwestseite von La Graciosa. Links die Insel Montana Clara

Ende September lagen teilweise bis zu 12 Schiffe in der Francesca Bucht vor Anker. Ab 10 Uhr kommt meistens ein Glasbodenboot, man bemerkt es schon über die Lautsprecheransagen an Bord, als Information für die Touristen.  Es ankert dann für ein paar Stunden hier. Manchmal kommt auch ein Ausflugskatamaran und bringt Badetouristen. Wer mit dem Dinghi in das Hauptdorf fahren möchte, muß gegen Wind und Welle ankämpfen. Könnte also naß werden. Im Hafen kann man sein Beiboot am Schwimmsteg festmachen. Dort, wo die Alutreppe beim Fähranleger nach oben führt. Bis hier sind es genau 2 Seemeilen. Es gibt ein Internetcafe hinter dem kleinen Strand in 2. Reihe,Tische auch im Freien. Wifi ist dort gratis, wenn man etwas konsumiert. Funktioniert auch wenn das Lokal geschlossen ist. Terminals drinnen gegen Bezahlung.

Ankerbucht Francesca

Auf der ganzen Insel gibt es keine asphaltierten Straßen. Man kann sich Fahrräder ausleihen oder zu Fuß die Insel erkunden. Unbedingt Wasser und Kopfbedeckung mitnehmen. Verlaufen kann man sich eigentlich nicht. Abseits des Ortes ist man fast alleine. Trotz der Kargheit ist die Landschaft sehr reizvoll. Man sollte sich schon eine Woche Zeit nehmen, um dieses Kleinod zu entdecken.